Spirituell sein – Was bedeutet das?

spirituell

Spirituell sein ist ein heute arg strapazierter Begriff.  Was ist Spiritualität und in welchem Zusammenhang steht dieser Begriff mit dem Phänomen des Geistigen Heilens?

Spiritualität ist geradezu zu einem Modewort verkommen, in dem viele das Gegengewicht zu einem ausufernden Materialismus sehen möchten. Aber ist das Spiritualität in des Wortes tiefster Bedeutung? Ist ‘Nicht-materiell-eingestellt-sein’ schon Spiritualität?

Wahres Wissen wieder lernen, um spirituell zu werden

“Ich bin spirituell” sagen viele und wissen dabei doch gar nicht genau, was Spiritualität eigentlich bedeutet. Der Begriff stammt ursprünglich aus dem Lateinischen. Mit “spiritus” ist in der deutschen Sprache Geist gemeint.

In der Englischen Sprache wird der Begriff Geist sogar noch besser unterschieden, nämlich in “spirit” (Geist – spirituell) und “mind” (Geist -Intelektuell).

“In spiritus sancti” ist Teil des Messgesanges der römisch-katholischen Liturgie. Damit soll der “Heilige Geist” um Beistand gebeten werden, gemäß der Dreieinigkeit Vater-Sohn-Heiliger Geist. Spiritualität war lange Zeit ausschließlich kirchlich besetzt.

Die hohen Würdenträger der Kirche wurden deshalb ja auch als Geistliche bezeichnet. Sie glaubten, mit Gott in Verbindung zu stehen und sahen sich als Vermittler der Kraft von Gott zu den Menschen. Heute verbinden wir mit dem Begriff Geist meist Verstand und meinen damit unsere kleinen grauen Gehirnzellen, welche die Neurowissenschaftler so eifrig erforschen.

Mit Geist und Spiritualität hat der Verstand, das Gehirn aber wenig zu tun. 

 

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Wahres Wissen tut deshalb not. Der Begriff Spiritualität war bis zum 20. Jahrhundert in Deutschland kaum bekannt. Er setzte sich zunächst in Frankreich durch. Als Spiritismus fand er dort dann weite Verbreitung. Damit verbinden wir das Wissen vom Jenseits, vom Einfluss geistiger Kräfte und abgeschiedener Menschenseelen. Spiritusmus ist Medienschaft.

Ein auf Erden lebender Mensch geht dabei in Trance und durch ihn bekommen abgeschiedene Geister die Möglichkeit zur Kontaktaufnahme mit noch auf Erden lebenden Menschengeistern. Das Medium dient dabei als Mittler, wobei der Jenseitige das Gehirn des Mediums benutzt.

Durch diese Ausführungen kommen wir dem Begriff Spiritualität schon näher. Spirituell sein ist also mehr, als der weitestgehende Verzicht auf irdische Güter. Richtiger wäre es zu sagen, derjenige, der spirituell ist, strebt nach höherem, als nur nach irdischen Genüssen. Der spirituell geprägte Mensch möchte das Jenseits, die uns umgebende unsichtbare Welt verstehen, sie nützen und womöglich sehen und erkennen.

Hellseher und Heiler

Zu allen Zeiten der Menschheit hat es Geister gegeben, die mit dem sogenannten Jenseits in Verbindung standen und die über besondere Kräfte verfügten. Sie konnten einen Blick in die astrale und in die feinstoffliche Welt werfen.

Hellsehen ist ein weit gefasster Begriff, ebenso wie Geistiges Heilen. In der Antike genossen diese Menschen ein hohes Ansehen und deren Rat und Hilfe wurde sehr geschätzt. Die Kirche hat dieses Wissen und den Stellenwert der Heiler und Hellseher fast nahezu ausgerottet.

Heute ist es die irdische Wissenschaft, welche alles, was mit dem Begriffen spirituell und Spiritualität zu tun hat, in die ‘esoterische Ecke’ stellt und nicht ernst nimmt. Damit berauben sich die Menschen jedoch wertvoller Hilfen, die jederzeit und überall zur Verfügung stehen.

Welche Aufgaben haben Heiler und Hellseher?

Wenn ich davon nämlich nichts weiß, kann ich es auch nicht nutzen. Dabei ist den Menschen klar gekündet worden:“Hellsehende und Medien aller Zeiten sollen eigentlich nur dazu dienen, der Menschheit durch ihre Begabung immer weiter aufwärts zu helfen, wenn auch nicht als Führer, so doch als Werkzeuge. (..) Sie sollen zeitweise geöffnete Tore sein zum Zwecke weiterer Entwicklung, Sprossen zur Leiter des Aufsteigens.”

Diese Aussage stammt aus dem Vortrag “Götter-Olymp-Walhall” von Abd-ru-shin aus der Gralsbotschaft “Im Lichte der Wahrheit”.

Es handelt sich dabei um neues Wissen zur Zeit der Weltenwende. Er schreibt auch, in Bezug auf Heiler, Heilmagnetismus nimmt eine der führenden Stellungen ein in der weiteren Entwicklung des Menschengeschlechtes.” Echte, starke Heiler sieht er jedoch als Berufene, welche diese Gabe mitbringen.

Diese soll man unter keinen Umständen unterdrücken, sondern fördern. Außerdem sollte derjenige, der über derartige Kräfte verfügt, seine Gabe hoch einschätzen, denn sie ist ihm nicht zu eigen, sondern verliehen.

Was ist Geist?

Spiritualität meint also Geistigkeit. Auch wenn Mediumschaft, ob Hellsehen oder Geistiges Heilen, mit der spirituellen, der geistigen Welt zu tun hat, scheint es doch mehr zu sein. Wir sagen ja zum Beispiel auch “vergeistigt” wenn wir einen würdevollen, reifen, ja gütigen, gebildeten, kultivierten und verfeinerten Menschen damit meinen.

Vergeistigt hat viel mit innerer Reife und Reinheit zu tun, die nach außen hin abstrahlt. Das Wort “ätherisiert” könnte man auch verwenden. Ein vergeistigter Mensch ist aber noch lange kein Medium, Hellseher oder Heiler. Er selbst, sein innerster Kern hat Anschluss gefunden, aber er dient nicht als Mittler. Spirituell zu sein hat in diesem Zusammenhang, in dieser Bedeutung, viel mit Moral und Anstand zu tun, mit innerer Gehobenheit.

Was also ist Geist?

Diese Frage muss geklärt werden, um zu verstehen, was spirituell sein bedeutet und welche Auswirkungen es hat. Auf eine diesbezüglich an ihn gerichtete Frage hat Abd-ru-shin einmal folgendermaßen geantwortet:Energie ist Geist!… Geist umfasst so ziemlich alle ungelösten Fragen unserer jetzigen Wissenschaft. Der Geist hat auch viele Abstufungen, was bisher noch nicht in Betracht gezogen werden konnte, weil es niemand weiß, da Geist von dieser Menschheit überhaupt noch nicht erkannt wurde.

Der Geist ist so vielseitig in seinen Abstufungen, dass er in diesen vielen Abstufungen alle die Irrtümer erstehen ließ, an denen sich die Menschen immer noch vergeblich den Kopf zerbrechen. Die von der exakten Wissenschaft genannte Energie ist also Geist. Doch nicht solcher Geist, aus dem der sich seiner selbst bewusst werdende Menschengeist bildet, sondern anderer Art.” (aus “Fragenbeantwortungen 1924-1937”).

Die exakten Wissenschaften, zum Beispiel die Physik, wissen heute, dass es im Grunde keine feste Materie gibt, sondern dass alles aus Strahlung und Schwingung besteht. Materie ist demnach verdichtete Energie.

Was wir daraus lernen und erkennen können

Es gibt keine Teilchen, alles, was besteht, hat eine Wellenstruktur. Der bekannte Professor Hans-Peter Dürr sagt dazu:“Materie ist im Grunde nicht Materie. Deshalb habe ich eingangs erwähnt: Ich habe fünfzig Jahre über Materie gearbeitet, die es gar nicht gibt. Wir können uns das nicht vorstellen…. Es gibt nur Beziehungsstrukturen, es gibt keine Objekte. Die Frage, was ist und was existiert, kann so nicht mehr gestellt werden.”(siehe auch sein Buch “Es gibt keine Materie.”) Damit ist doch eigentlich alles klar, oder?

Kommen wir zurück auf die Ausgangsfrage, was Spiritualität ist und was spirituell bedeutet.

Es eröffnen sich ganz andere Ansätze und ein fundierteres Verständnis für unsichtbare Welten, geistiges Heilen, Hellhören und Hellsehen.

Leider ist dies bei der Wissenschaft und der Menschheit allgemein noch nicht ganz angekommen, sonst würden alternative Heilmethoden wie Fürbitten, Handauflegen, Streichungen oder Homöopathie höher in Geltung stehen. Bereits Samuel Hahnemann, der Entdecker des homöopathischen Prinzips in der Heilkunst schrieb 1833, also vor fast 200 Jahren:

“Diese, oft törichter Weise geleugnete Heilkraft, welche durch den kräftigen Willen eines gutmeinenden Menschen auf einen Kranken, mittels Berührung desselben, einströmt, wirkt teils homöopathisch (…) teils dient er, um die hie und da unnormal angehäufte, in den übrigen Teilen aber mangelnde Lebenskraft, gleichförmig durch den Organismus zu verteilen,..”.

Hahnemann bejahte auch den sogenannten Mesmerismus. Franz Anton Mesmer (1734-1815) kann als Entdecker der Lebenskraft angesehen werden. Besser gesagt, erweckte und belebte er dieses alte Wissen der Menschheit. Er heilte Tausende nur durch Streichungen und entwickelte die Lehre vom Heilmagnetismus.

Johann Wolfgang von Goethe, ein Genie, von dem behauptet werden kann, dass er spirituell war, schrieb erklärend dazu:“Der Magnetismus ist eine allgemein wirkende Kraft: ein jeder Mensch besitzt sie, nur nach seiner Individualität etwas verschieden, und seine Wirkungen erstrecken sich auf alles und auf alle Fälle. Die magnetische Kraftwirkung des Menschen erstreckt sich auf alle Menschen, auf Tiere und Pflanzen. Ja, der Mensch weiß es nicht, was er ist, aber ebensowenig, was er besitzt und was er kann. Darum ist er so elend, so ohnmächtig und ungeschickt.”

Das Wissen von der Spiritualität, vom spirituell sein, vom Heilmagnetismus, von der Lebenskraft, usw. können wir aber wieder lernen und uns zunutze machen.

Fazit, um spirituell zu sein

Geist ist Energie, ist Lebenskraft. Als einer der wenigen Wissenschaftler des 20. Jahrhunderts erkannte dies George Lakhovsky (1870-1942). In seinem Werk “Das Geheimnis des Lebens” fasst er zusammen: “Jede Körperzelle schwingt rhythmisch in der Resonanz einer Wechselwirkung der Strahlungen aus Kosmos und Umwelt.” Wird diese Harmonie gestört, kann es zu Krankheiten kommen.

Was bedeutet nun aber spirituell sein? Geist ist, wie Abd-ru-shin sagte (er lebte von 1875-1941 und hieß mit bürgerlichem Namen Oskar-Ernst Bernhard), Energie. Sie ist Schwingung, Strahlung, Kraft. Kurz gesagt: Geist ist Leben.

Spirituell sein meint nichts anderes als lebendig zu sein. Lebendig zu sein ist der natürliche Zustand des Menschen. Er lebt dann aus seinem Geistkern heraus. Nun behauptet Abd-ru-shin aber, dass es “Abstufungen des Geistigen”, Abspaltungen gäbe. In einem anderen Zusammenhang spricht er von den Heilströmen, welche die Schöpfung durchziehen und welche der Mensch für sich nutzen kann. Es gibt also unterschiedliche Arten von Geist.

Halten wir fest:

Zum einen strahlt jeder Mensch, je nach seiner Individualität und inneren Reife, etwas aus, womit er auch ‘abgeben’ kann. Das ist der Magnetismus der Person. Mesmer nannte dies den “animalischen Magnetismus“.

Andererseits kann der Mensch aber auch in demütiger, innerer Einstellung die Heilkräfte in der Schöpfung nutzen, sowohl für sich selbst als auch für andere. Dies sind jedoch nur ‘Nebeneffekte’ des großen Gebietes des Geistigen in der Schöpfung.

Hauptsächlich geht es darum, dass wir als Menschen erkennen, wie es Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832) bereits schrieb, wissen, wer wir sind und warum wir auf der Erde leben. Goethe, wie auch Shakespeare und viele andere Menschheitslehrer waren spirituell.

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