Bandscheibe – Das sollte jeder mit Rückenschmerzen darüber wissen

Bandscheibe der WirbelsäuleKaputte Bandscheiben sind die häufigste Ursache für Rückenschmerzen. Die Bandscheibe wirkt wie ein Stoßdämpfer im Rücken. Sie kann im Laufe der Zeit spröde und rissig werden. Wir erklären dir in diesem Artikel, was du über die Bandscheibe wissen solltest, wenn du Rückenschmerzen hast.

Fast jeder siebte Deutsche klagt über Rückenschmerzen. Häufigste Ursache sind Muskelverspannungen durch Bewegungsmangel. Aber nicht immer sind die Muskeln Auslöser der Rückenschmerzen. In vielen Fällen ist eine verschlissene oder geschädigte Bandscheibe die Ursache für die Rückenschmerzen.

Was ist eine Bandscheibe?

Die Bandscheibe ist ein Teil der Wirbelsäule. Diese besteht aus mehreren Wirbeln. Die Wirbelsäule wird in mehrere Abschnitte aufgeteilt. Die Halswirbelsäule mit 7 Wirbelkörpern, die Brustwirbelsäule mit 12 Wirbelkörpern, die Lendenwirbelsäule mit 5 Wirbelkörpern sowie dem Kreuzbein und dem Steißbein.

Zwischen zwei Wirbelkörpern liegt immer eine Bandscheibe. Der Mensch besitzt 23 Bandscheiben. Sie stellen eine bewegliche Verbindung zwischen den Wirbelkörpern dar.

Die Bandscheiben bestehen aus Knorpel und sind zu einem großen Teil mit Wasser gefüllt. Deshalb empfehle ich meinen Patienten bei Rückenschmerzen auch genügend Wasser zu trinken, um die Flüssigkeit in der Bandscheibe aufzufüllen. Sie passt sich den Bewegungen der Wirbelsäule an und bildet so eine Art Puffer zwischen den Wirbelkörpern.

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Die Bandscheiben haben eine ähnliche Funktion wie die Stoßdämpfer beim Auto. Durch die Belastungen im Alltag werden die Bandscheiben im Laufe des Tages zusammengedrückt.

Durch den anhaltenden Druck verlieren sie Wasser. Während der Nacht werden die Bandscheiben im Liegen entlastet und wieder mit Wasser aufgefüllt. Der Mensch ist aus diesem Grund abends ein oder zwei Zentimeter kleiner als morgens.

Durch das ständige Auspressen und Wiederauffüllen wird die Bandscheibe mit notwendigen Nährstoffen versorgt. Dies ist wichtig, da die Bandscheibe nicht über den Blutkreislauf mit Nährstoffen versorgt wird. Die Bandscheibe muss sich also immer wieder erholen können, damit sich die Wirbelsäule ohne Schmerzen bewegen kann.

Wie ist die Bandscheibe aufgebaut?

Eine Bandscheibe besteht aus zwei unterschiedlichen Teilen: einem äußeren Ring und einem inneren Kern. Der äußere Ring besteht aus faserigem knorpeligen Gewebe. Der innere Kern besteht aus einer geleeartigen Substanz.

Wird der äußere Ring rissig oder spröde, kann der innere Gallertkern aus dem Ring heraustreten. Man spricht dann von einem Bandscheibenvorfall.

Bandscheibe

Welche Aufgaben hat die Bandscheibe?

Im Alltag ist die Wirbelsäule andauernd Stößen und Bewegungen ausgesetzt. Die Bandscheiben schützen die Wirbelsäule, indem sie Stöße auffangen und Belastungen abmildern. Sie wirken wie ein Flüssigkeitspolster zwischen den Wirbelkörpern. Die Bandscheiben haben auch eine wichtige Funktion für die Beweglichkeit der Wirbelsäule. Ohne die Bandscheiben würden die Wirbelkörper aneinander reiben und sich abnutzen. Erst die Bandscheiben ermöglichen Bewegungen, wie zum Beispiel Bücken oder Drehen.

Warum trocknen Bandscheiben aus?

Im Laufe des Lebens werden die Bandscheiben extrem beansprucht. Sie verlieren die Fähigkeit, sich zu erholen. Sie verlieren immer mehr an Flüssigkeit und werden immer dünner. Dadurch kommt es zu Verschleißerscheinungen an den Wirbelkörpern. Da die Bandscheiben die Wirbelkörper nicht mehr schützen, reiben diese aneinander. Das macht sich oft durch Rückenschmerzen bemerkbar. Zusätzlich kann es durch die Überbelastung zu einer Entzündung an der Bandscheibe kommen.

Welche Erkrankungen der Bandscheibe gibt es?

Eine der häufigsten Erkrankungen der Bandscheibe ist der Bandscheibenvorfall. Eigentlich sind die Bandscheiben sehr elastisch. Durch Fehlbelastungen oder Überbelastung, wie zum Beispiel das Heben schwerer Dinge, kann die Bandscheibe ihre Elastizität verlieren und geschädigt werden. Im Laufe der Jahre werden die Fasern der Bandscheibe zudem brüchig und rissig. Auch die Beweglichkeit der Bandscheibe lässt nach.

Die Bandscheibe kann aus ihrer Position zwischen den Wirbelkörpern hervortreten. Im schlimmsten Fall kann der Faserring reißen und der Gallertkern hervortreten. Der Mediziner spricht in diesem Fall von einem Bandscheibenvorfall.

Besonders betroffen sind Menschen zwischen 40 und 60 Jahren. Aber in unserer Physiotherapie Praxis erleben wir auch immer mehr jüngere Patienten. Am häufigsten tritt ein Bandscheibenvorfall im unteren Rücken – in der Lendenwirbelsäule – auf. An dieser Stelle sind die Bandscheiben durch die Schwerkraft und dem Gewicht besonders beansprucht. Auch die Hals- und seltener die Brustwirbelsäule können von einem Bandscheibenvorfall betroffen sein.

Warum können die Bandscheiben für Rückenschmerzen verantwortlich sein?

In einem Kanal der Wirbelsäule liegt das Rückenmark. Es enthält Nerven, die für das periphere Nervensystem des Menschen immens wichtig sind. Das periphere Nervensystem steuert und reguliert sämtlich Organe, Muskeln, Bewegungen und körperliche Empfindungen wie Hitze oder Kälte. Die Nerven sind äußerst empfindlich gegenüber Schmerzen. Die im Rückenmark liegenden Nerven treten seitlich aus der Wirbelsäule aus.

Wenn bei einem Bandscheibenvorfall Teile der Bandscheibe aus ihrer Position heraustreten, kann es sein, dass sie auf die Nerven oder das Rückenmark drücken (siehe Bild oben). Eingequetschte Nerven, eine mögliche Ursache, verursachen große Schmerzen im betroffenen Gebiet. Die Schmerzen können bis in das Gesäß, den Oberschenkel und sogar bis in die Zehen ausstrahlen. Bei schwerer Schädigung der Nerven können sich die Beine taub anfühlen oder sogar bewegungsunfähig sein.

Was tun bei Bandscheibenproblemen?

Die meisten Probleme der Bandscheibe können konservativ behandelt werden. Das heiß, es muss nicht immer operiert werden. Zuerst werden andere Therapien ausgeschöpft. Erst wenn diese Maßnahmen die Rückenschmerzen nicht beseitigen, sollte operiert werden.

Du bekommst zunächst vom Arzt schmerzstillende, muskelentspannende und entzündungshemmende Medikamente verordnet, um das sogenannte Schmerzgedächtnis nicht entstehen zu lassen.

Sobald die Arzneimittel anschlagen, wirkt oft eine spezielle Krankengymnastik sehr effektiv. Hiebei bauen wir gezielt Muskeln auf, dehnen gewisse Strukturen, lösen die Fascien und entlasten die Bandscheiben. So können die Schmerzen minimiert werden. Die konservative Therapie bei Problemen der Bandscheibe kann langwierig sein. Sie kann sich über einen Zeitraum von mehreren Monaten erstrecken, bis die volle Beweglichkeit und Belastbarkeit wiederhergestellt ist.

Wie können die Bandscheiben bei Rückenschmerzen entlastet werden?

Früher wurde bei Patienten mit Bandscheibenproblemen strenge Bettruhe verordnet. Für ein bis zwei Wochen sollten sich die Betroffenen schonen und möglichst wenig bewegen. Heute jedoch wird den Patienten geraten, sich zu bewegen und aktiv zu bleiben. Durch die Bettruhe werden nämlich die Muskeln abgebaut, was die Rückenschmerzen noch verstärken kann.

Bei sehr starken Schmerzen bleibt den Patienten allerdings erst mal keine andere Möglichkeit, als sich zu schonen. Wenn jede Bewegung äußerste Schmerzen bereitet, stellt sich nur noch die Frage nach der Liege- oder Sitzposition, in der die Schmerzen am erträglichsten sind. Viele Menschen empfinden die Stufenlagerung bei Rückenschmerzen als angenehm.

Dabei legen sich die Patienten flach auf den Rücken und legen die Unterschenkel so auf einem Hilfsmittel ab, dass Ober- und Unterschenkel einen Winkel von 90 Grad bilden. Es gibt spezielle Schaumstoffwürfel, die für die Stufenlagerung bei Bandscheibenproblemen geeignet sind. Trotz der Stufenlagerung zur Schmerzlinderung ist es weiterhin wichtig, so schnell wie möglich wieder aktiv zu werden und sich langsam wieder zu bewegen.

Zu welchem Arzt bei Problemen mit der Bandscheibe?

Bei Rückenschmerzen solltest du zunächst einen Orthopäden aufsuchen. Dieser kann feststellen, ob Muskelverspannungen oder andere Faktoren die Ursache deiner Schmerzen sind, oder ob die Bandscheiben das Problem sind. Hat der Arzt diesen Verdacht, wird er dich zum MRT (Magnetresonanztomographie) schicken. So kann er den Zustand der Bandscheibe beurteilen und auch einen möglichen Bandscheibenvorfall erkennen.

Physiotherapeuten und Heilpraktiker können dich dann therapeutisch begleiten. Sie bieten krankengymnastische Übungen zum Muskelaufbau und zur Schmerzlinderung. Heilpraktiker haben weitere Angebote zur Behandlung von Rückenschmerzen, wie zum Beispiel die geistige Wirbelsäulenbegradigung.

Muss eine Bandscheibe bei Rückenschmerzen operiert werden?

Nicht in jedem Fall ist bei Bandscheibenproblemen eine Operation notwendig. Zunächst werden alle konservativen Behandlungsmaßnahmen durchgeführt. Erst wenn diese keine Besserung bringen, sollte operiert werden. Eine Operation ist zwingend nötig bei Lähmungserscheinungen der Beine. Es besteht die Gefahr, dass der eingequetschte Nerv durch den starken Druck dauerhaft geschädigt wird. Dann würden die Lähmungen ebenfalls bleiben.

Bei der Operation werden sogenannte Spreizer zwischen die Wirbelkörper eingesetzt und so die geschädigte Bandscheibe entlastet. Durch die Spreizer wird der Raum zwischen den Wirbelkörpern vergrößert und die Bandscheibe hat wieder mehr Raum. Ist die Bandscheibe völlig zerstört, kann unter Umständen das Einsetzen eines Bandscheibenersatzes sinnvoll sein.
Eine andere Operationsmethode ist die Versteifung von Wirbelkörpern, indem zwei Wirbelkörper durch eine Platte fixiert werden.

Früher wurde Patienten nach einer Operation an der Bandscheibe Ruhe und Schonung verordnet. Heute weiß man, dass Bewegung wichtig ist. Wenn sich die Patienten schnell wieder nach einer OP bewegen und unter Anleitung Sport machen, geht es ihnen zügig besser.

Wie kann ich die Bandscheibe stärken?

Um einem Bandscheibenvorfall vorzubeugen, solltest du dich regelmäßig Sport treiben oder zumindest Physiotherapie. Wenn du zu viel wiegst, solltest du ein paar Kilos abnehmen. Achte beim Heben schwerer Gegenstände auf die richtige Haltung, um die Bandscheiben zu schonen.

Geistige Wirbelsäulenbegradigung bei Bandscheibenproblemen

Verkrümmungen der Wirbelsäule können ebenfalls für Schädigungen der Bandscheiben und somit für Rückenschmerzen und auch für Muskelverspannungen und Fehlhaltungen verantwortlich sein. Ziel der geistigen Wirbelsäulenbegradigung ist die energetische Aufrichtung der Wirbelsäule.

Patienten berichten über einen sofort sichtbar und spürbaren Effekt. Die geistige Wirbelsäulenbegradigung wird als Methode zum geistigen Heilen gezählt. Sie wird entweder durch Handauflegen oder reine Energiearbeit durchgeführt. Die Patienten berichten über eine deutliche Erleichterung der Rückenschmerzen nach der Behandlung. In Einzelfällen ist eine einmalige Behandlung ausreichend.

Im Normalfall ist es jedoch so, dass die Patienten im Alltag wieder zahlreichen Belastungen ausgesetzt sind und die Rückenschmerzen nicht nach einer Behandlung ganz verschwinden.

Überbelastung und Fehlhaltungen durch schweres Heben oder andauerndes Bücken haben immer wieder Auswirkungen auf die Bandscheiben und die Wirbelsäule. Eine Wiederholung der geistigen Wirbelsäulenbegradigung und gleichzeitige physiotherapeutische Behandlung sind empfehlenswert.

BandscheibenWarum ist eine aufrechte Wirbelsäule so wichtig?

Innerhalb der Wirbelsäule verlaufen das Rückenmark und die Rückenmarksnerven. Darüber werden Arme und Beine sowie alle inneren Organe versorgt. Wenn es zu einer Verkrümmung der Wirbelsäule kommt, können dadurch einzelne Bandscheiben oder Nerven eingeklemmt werden. Dies kann verschiedene Symptome hervorrufen.

Leichte Bewegungseinschränkungen, Schmerzen, Taubheitsgefühle und Kribbeln in Armen und Beinen sind mögliche Beschwerden. Aber auch die Versorgung der inneren Organe kann durch eine Verkrümmung der Wirbelsäule gestört werden.

Eine nicht gerade Wirbelsäule hat zudem Auswirkungen auf die Gelenke und die Knochen.

Gleichzeitig ist die Wirbelsäule der Hauptenergiekanal des Körpers. Die Lebensenergie fließt entlang der Wirbelsäule und die Energiezentren (Chakren) werden miteinander verbunden. Kommt es im Energiefluss zu Blockaden, hat dies Auswirkungen auf den gesamten Körper.

Mögliche Beschwerden sind Herz-Kreislauf-Störungen, Verdauungsbeschwerden und auch psychische Beeinträchtigungen Ziel der geistigen Wirbelsäulenbegradigung ist eine aufrechte Wirbelsäule und somit mehr Wohlbefinden und Gesundheit für den Menschen. Anbieter der geistigen Wirbelsäulenbegradigung sind Mediziner (Ärzte oder Heilpraktiker) und andere Gesundheitsanbieter wie zum Beispiel Physiotherapeuten.

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